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Der Smaragdwald
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungDer Amerikaner Bill Markham ist als Chefingenieur eines gewaltigen Staudammprojekts im Amazonasgebiet verantwortlich, für das viele Teile des Regenwaldes gefällt werden sollen. Dabei muss er mit ansehen, wie sein siebenjähriger Sohn Tommy von Urwaldindianern entführt wird. Jahrelang sucht er vergebens nach seinem Kind. Tommy wächst unterdessen als Krieger bei einem Stamm auf, der sich das "Unsichtbare Volk" nennt. Als ihn sein Vater nach zehn Jahren findet, prallen zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander. Aus Tommy ist ein junger, frisch vermählter Krieger geworden, der sein Glück bei dem Naturvolk gefunden hat und kein Interesse daran zeigt, mit seinem Vater in ein "zivilisiertes" Leben zurückzukehren... 4 Kundenrezensionen:Die Blaupause für "Avatar"! 5 von 5 PunktenIch komme gerade von James Camerons Film "Avatar" und fühlte mich mehrmals an den "Smaragdwald" erinnert. Das Schema "Menschen zerstören Natur, einer der Menschen wird Teil des Naturvolks, Naturvolk wehrt sich gegen die Zerstörungen, Mensch will nicht zurück zu seinem Ursprung" findet sich in beiden Filmen wieder. Beide Filme halte ich für sehr empfehlenswert. Lehrfilm im indianischen Denken 5 von 5 PunktenIch habe den Film vor Jahren im Fernsehen gesehen. Aber erst jetzt verstehe ich die Entführung des Jungen durch den Häuptling, da ich mich für Naturvölker und Schamanismus interessiere. Toll finde ich die Darstellung der schamanischen Reise und der Krafttiere. Ich weiß, das einige Indianervölker psychoaktive Pflanzen zur schamanischen Reise verwenden, dass es dafür auch Steine gibt ist mir unbekannt. Definitiv kein Kinderfilm 4 von 5 PunktenIch habe den Film gekauft, weil das angeblich mein Lieblingsfilm als Kind war. Allerdings wage ich das nach neuem schauen zu bezweifeln. Die Story wurde ja schon erzählt und laut Vortext beruht alles auf wahren Begebenheiten. Jedoch ist es eindeutig kein Kinderfilm, da Vergewaltigungen von Indianerfrauen und Gewaltaustausch eindeutig nicht für Kinderaugen geeignet sind. So jedoch ist der Film gut gemacht, vielleicht muss man sich erst in den mystischen Glauben der Naturvöler rein finden, aber wenn es tatsächlich wahr ist, sind das sehr interessante Aspekte. DIe Naturaufnahmen sind wunderschön und die Darsteller liefern eine ausgezeichnete Leistung ab. Kleiner Tipp: stellen Sie deutsche Untertitel ein, das nervt zwar beim normalen Film, aber sonst wird die Indianersprache nicht übersetzt. Starker Film, atemberaubende Bilder 5 von 5 PunktenDie Geschichte ist schnell erzählt: Bill Markham ist Ingeneur eines riesigen Staudammes im Amazonas und damit mit verantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes. Als er eben kurz mit seinem siebenjährigen Sohn Tommy ein wenig die Grenzen des Waldes erforscht und nur wenige Sekunden unachtsam ist, geschieht ihm etwas, das alle Eltern fürchten: sein Sohn verschwindet spurlos! 10 Jahre später hat Bill die Suche nach seinem Sohn noch immer nicht aufgegeben. Dem Zufall verdankt er es, dass er seinen Sohn wiederfindet: als Krieder eines Indianerstammes, die sich selbst das "unsichtbare Volk" nennen, damit brechen zwei Welten aufeinander. Okay, manchmal dachte ich mir schon, da spielt die Phantasie des Regiseurs aber gewaltige Töne. Aber, was soll's, das nimmt man den Film dank der tollen Darsteller gar nicht übel. Der Film hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen; einerseits fühle ich sehr mit dem Vater mit, der einen jungen Mann wiederfindet - sein eigen Fleisch und Blut - dieser aber nicht mehr mit zurück in die sog. "zilisierte" Welt gehen möchte. Tommy - im Stamm wird er Tomme gerufen - führt längst ein anderes Leben. Trotz seiner Herkunft; er ist ein Indianer und wird es ewig bleiben, egal, wie sehr der Vater wünscht, seinen Sohn mit "nach Hause" zu nehmen. Der Film hat also ohne Zweifel zwei Intentionen: die erste: Holzen wir weiterhin den Regenwald ab, greifen weiter und weiter in die Natur ein, wird es eines Tages keine Wälder mehr geben... Vielleicht werden wir Menschen das überleben, aber die Natur stirbt aus... ganz allmählich... zweite Intention: Manchmal ist es besser, wenn man seine Kinder einfach selbst entscheiden lässt, wie sie ihr Leben leben möchten. Gerne gebe ich zu, dass ich nicht wüsste, wie ich als Vater in so einer Situation handeln würde, und jeder von Ihnen, der den Film sieht, steht am Ende des Films selbst vor dieser "tragischen" Frage... Ich meine, fragen Sie sich doch mal selbst: würden Sie Ihr Kind, das 10 Jahre verloren geglaubt war, einfach so gehen lassen, wenn sie es plötzlich wieder fänden??? Keine Frage, der Film ist toll, die Bilder sind gewaltig und man bekommt eine Welt zu sehen, die viele von uns so nie erleben werden. Was mich an dem Film aber etwas gestört hat, ist, dass der Film doch einen sehr "phantasievollen" Touch hat. Okay, hin und her überlegt, ob ich dem Film nun 4 oder 5 Sterne gebe, schließlich entschied ich mich für 5 Sterne, denn langweilig wird einem gar nicht und das Ende rührte mich echt so sehr, dass ich den Tränen nahe war ;-) Also, wer die Natur liebt, aber auch jemand der so wie ich gerne in der "Zivilisation" lebt, wird den Film sicher mögen; mir gefiel er ausgesprochen gut... |
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Hell in the Pacific - Die Hölle sind wir
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungEurovideo Hell in the Pacific - Die Hölle sind wir, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 24.08.06 3 Kundenrezensionen:Wie von EURO Video nicht anders zu erwarten falsches Format 2 von 5 PunktenEURO Video hat mal wieder einen Film verhunzt. Dieser in Cinemascope gedrehte Film wurde fast in Vollbild veröffentlicht. So nicht. Falsches Bildformat, leider Vollbild! 2 von 5 PunktenIch habe den Film zwar noch nicht gesehen, sondern nur mal kurz reingeschnuppert, aber jedenfalls ist der Film nicht im Format 16:9 wie auf dem Cover draufsteht vorhanden. Eine Mogelpackung also! Die Farben hätten auch ruhig ein bisschen kräftiger sein können und das Bild etwas ruhiger. Sartre im Pazifik! 5 von 5 PunktenEs mag Leute geben die meine Interpretation (vielleicht zurecht) ablehnen würden, aber für mich ist dieser geniale Film nichts anderes als eine geniale Variation von Sartres "Geschlossene Gesellschaft" vor dem Hintergrund des Pazifik-Kriegs: Zwei feindliche Soldaten, gemeinsam gefangen auf einer einsamen Insel werden zum Opfer ihrer Unfähigkeit zu kommunizieren und ihre Vorurteile aufzugeben. Dazu Sartre selbst:... Personen, die im Leben einander nie begegnet sind, werden nach ihrem Tod für alle Ewigkeit in einem Hotelzimmer zusammensein. Das ist die Hölle. "Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen"(Jean-Paul Sartre) Endlich gibt es diesen Film in deutscher Sprache. Zur Umsetzung auf DVD kann ich natürlich noch nichts sagen, aber der Film selbst hat die 5 Sterne voll verdient. |
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Der General - Arthaus Collection British Cinema
DVD von Kinowelt GmbH |
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Beim Sterben ist jeder der Erste (Special Edition)
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungBeim Sterben ist jeder d.Erste S.E. DV 5 Kundenrezensionen:So ist die Natur!!!!! 3 von 5 PunktenVier Großstädter wollen in die Natur raus und einen Fluß mit Kanus hinunter paddeln.Doch die Wildnis ist eine Bestie.... Gute Schauspieler:Burt Reynolds,Jon Voight,Ned Beatty und Ronny Cox. Beim Film scheiden sich die Geister.Die einen finden ihn zu langatmig die anderen richtig klasse. Ich meine es ist ein ganz guter Thriller der leider nicht mehr so ganz in unsere Zeit passt.Jedoch ist er nicht schlecht und man sollte ihn auf alle Fälle gesehen haben.Bild in 16:9 Ton leider nur Mono Laufzeit ohne Abspann 1.43.53min.und mit 1.44.32min.nicht wie auf dem Cover angegeben 109min.Bonus:Trailer,Audiokommentar vom Regisseurund eine Vierteilige Retrospektive zum 35.Jahrestag der Premiere. Super Film, technische Probleme 4 von 5 PunktenLeider lässt sich diese sehr gute DVD auf unserem super-teuer Samsung Blue Ray DVD Spieler nicht abspielen. Auf dem alten klapprigen DVD Spieler läuft sie gut. TOPP FILM!!! 5 von 5 PunktenMein absoluter Lieblingsfilm mit einem bartlosen Reynolds, der in seinem Genre aus dieser Zeit mit einer unschlagbaren Story aufwartet!! der survivalklassiker. 5 von 5 Punktenin den letzten jahren ist es ja recht still geworden in diesem genre. leider, denn ich persönlich finde filme wie z.b. beim sterben ist jeder der erste, surviving the game, battle royal 1, rituals, oder die todeskandidaten hervorragend. zum film: die 4 freunde ed (jon voight),drew (ronny cox),lewis (burt reynolds) und bobby (ned beatty) unternehemen eine kanutour. da der fluß bald einem staudamm weichen soll nehmen die 4 die chance wahr noch einmal diesen in ganzer pracht zu genießen. was harmlos anfängt, entwickelt sich nach einem heftigen zwischenfall mit hillybillies, zu einem albtraum. gejagt und in die enge getrieben versuchen sie zu entkommen. kritik: dieser film, der mittlerweile kultstatus genießt, ist von der ersten bis zur letzten minute ein meisterwerk. die darsteller, zum damaligen zeitpunkt(1972) alle mehr oder weniger unbekannt, machen ihre sache grandios. auch die nebenrollen, u.a. james dickey der das buch schrieb, das dem film zugrunde lag, überzeugen. die dialoge sind hervorragend. die story glänzt durch spannung und authentizität. die filmmusik ist mitreissend. die gewaltsequenzen wurden excellent in szene gesetzt. wenn ein film ein genre geprägt hat dann dieser hier. selbst nach all den jahren hat dieses juwel nichts von seiner fazination eingebüßt. 5 sterne für "beim sterben ist jeder der erste" (deliverance) Ich finde den Langweilig! 2 von 5 PunktenWas alle an John Boormans Survival Schocker sooo genial finden ist mir einfach ein Rätsel! In der Filmbranche gilt dieser Film als Klassiker und sorgte Anfang der 70 er durchaus für Aufsehen , vorallen wegen einer Szene inder ein Mann von anderen Männern vergewaltigt wird. Genau das ist auch der Grund wieso das eigentlich friedliche Team, gespielt von Jon Voight , Burt Reynolds und Ned Beatty sich gezwungen sieht aus ihren Anfangs ruhigen und friedlichen survival Urlaubs trip sich letztendlich gegen fremde Hinterwäldler zu wehr zu setzen. Sicherlich , "Beim Sterben ist jeder der Erste" hat was - und zwar viel langeweile! Alleine die Anfang zieht sich absolut , untermalt von irgendwie nerviger Musik und dann nach knapp einer Stunde passiert mal was und ehe man denkt: Aha , jetzt kommt der Drive trudelt der film dann wieder in einem langweiligen teil ab bis zum Showdown. Gut gespielt ist das ganze schon und auch die Regie von Boorman kann sich sehen lassen aber ich weiß wirklich nicht was sokultig und gut an diesem Film sein soll. Ich finde den einfach nur schrecklich langweilig! Die SE von Warner ist auch langweilig: ein recht gutes solides Bild trifft auf einen unspektakulären , aber sauberen Tontransfer und einige Extras die aber nicht unbedingt wahnsinnig machen! Film:** Bild:*** Ton :*** Extras:** |
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Rangoon - Im Herzen des Sturms
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungWarner Rangoon - Im Herzen des Sturms, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 05.09.08 2 Kundenrezensionen:mißlungen 3 von 5 Punktenvom Film bleibt einiges im Kopf hängen die spannende Geschichte von einer Touristin, die in Südostasien auf einen inoffiziellen Reiseführer trifft, der ihr das Land zeigt und sich als politisch verfolgter Prof entpuppt, wodurch beide in ein Abenteuer hineingezogen wird, da das Militär die friedlichen Demonstranten niederzumetzeln beginnt diese Story hätte in den 60/70/80ern einen Klassiker abgegeben ein paar Andeutungen (philosophisch-politisch) hätten genügt statt dessen gibt es dramatischen Murks: 1) die Hauptfigur erlebt ein schreckliches Ereignis und gewinnt erst durch das Abenteuer ihren Lebenswillen zurück 2) eine real existierende Politikerin wird zur Heldin stilisiert 3) die mit der Hauptfigur fliehenden Studenten sind in ihrer Funktion viel zu durchsichtig katastrophal schlecht ist die Leistung der Hauptdarstellerin sehr gut sind dagegen die Nebendarsteller ein paar Landschaftsaufnahmen mehr hätten dem Film nicht geschadet 3 Punkte pi mal Daumen vergleichbar mit 'der stille Amerikaner' (Michael Caine) nach jahrelangem Warten... 5 von 5 PunktenEndlich...nach so langer Zeit des Wartens ist es nun soweit. Dieser Film erreicht die DVD Regale in Deutschland. Ich habe bereits viele Jahre zuvor nachgeforscht,ob es außer der VHS den Film auch in DVD gibt,aber leider Fehlanzeige. Das einzigste,was ich besaß,ist der Soundtrack von Hans Zimmer. Allein dieser OST hat mich regelrecht wahnsinnig nachdiesem Film gemacht. Am 04.09.08 schaute ich zufällig nochmal nach und ich konnte meinen Augen kaum trauen,dass er einen Tag darauf hier auf diesem Portal zum Verkauf angeboten wird. Ich werd mir die DVD auf jeden Fall zulegen und gespannt sein,ob mich meine Vorfreude nicht enttäuscht hat. Es wird auf jeden Fall eine Nachträgliche Rezession meinerseits erfolgen. |
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In My Country
DVD von Sony |
Produktbeschreibung1995 reist Langston Whitfield nach Südafrika, um für die Washington Post über die Wahrheitskommissionen zu berichten. Aufgabe dieser Kommissionen ist die Offenlegung der Verbrechen des Apartheidregimes. Dabei geht es nicht nur um die Aufklärung von zum Teil brutalen Verbrechen, sondern vor allem auch um die Gegenüberstellung der Täter mit ihren Opfern. In den Sitzungen treffen die Peiniger von einst auf Frauen und Männer, die durch sie kaum Vorstellbares erdulden mussten. Auge in Auge stehen sich Opfer und Täter gegenüber. Whitfield erfährt Geständnisse aus einem Sumpf aus Verbrechen, Verblendung, Dummheit und brutaler Berechnung. Die Art, wie Opfer und Täter miteinander umgehen, übersteigt die Vorstellungskraft des amerikanischen Journalisten. Am Rande freundet er sich mit der weißen südafrikanischen Schriftstellerin Anna Malan an, die als Radioreporterin an den Hearings teilnimmt. Und die Gräueltaten verschmelzen sich mit einer klassischen Liebesgeschichte ... 5 Kundenrezensionen:Juwel was in jede Sammlung gehört 5 von 5 PunktenWer sich auch nur ein bisschen mit der Problematik in Südafrika beschäftigt hat,wird diesen Film lieben.Gute Schauspieler und Drehbuch.Der Inhalt sorgt für viele Anregungen und Diskussionen nach diesem Film.Kein erhobener Zeigefinger, sondern eine sachte Auseinandersetzung zwischen Weis und Schwarz. Prädikat:Besonders Sehenswert Sehenswert, aber mit Schwächen, 3,5 Sterne! 3 von 5 PunktenGleich vorweg: Jedem, der sich fragt, ob er nun den Film kaufen bzw. ausleihen soll oder nicht, möchte ich empfehlen, ihn anzusehen. Die Absicht der Macher dieses Films ist sehr ehrenhaft. Und die Grundaussage ist äußerst positiv zu bewerten. Im Zentrum des Geschehens steht die Konfrontation der Opfer des südafrikanischen Apartheidregimes mit ihren weißen Peinigern. Hierbei handelt es sich um Sicherheitspolizisten, Beamten etc., die sich für schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten müssen. Hier treten allerdings meiner Meinung nach erste Schwächen des Films auf. Die Opfer berichten in einer Kirche in allen Einzelheiten über das, was ihnen angetan wurde. Die "Angeklagten" äußern sich dazu, bekennen sich schuldig und erhalten i. d. R. Amnestie. Anders als in Filmen wie "Catch A Fire", "Hotel Ruanda" oder "Der letzte König von Schottland" wird die Rolle der Opfer bzw. Täter nur mittelbar über Berichte und kleinere Dialoge vermittelt. Das benachteiligt den Film gegenüber den oben genannten, da man einfach nicht mit Opfern oder Tätern "mitfiebern" oder "mitfühlen" kann. Eine echte Spannung (die auch in einem so anspruchsvollen und aussagekräftigen Film legitim und erwünscht ist) kann kaum durch die eigentliche Hauptstory, die nebenher läuft, erzeugt werden. Die hier auftretenden Charaktere - die Burin Anna und der journalist Langston - erleben und kommentieren das Ganze ausunterschiedlichem Blickwinkel. Es entzündet sich zeitweilig der Konflikt um die Schuldfrage ALLER Weißen in Südafrika, also auch der Annas. Dieser Konflikt wird leider kaum vertieft was sehr interessant gewesen wäre. Statt dessen verlieben sich beide ineinander, was in diesem Film nicht überzeugend dargestellt wird. Vermutlich will der Regisseur damit eine Versöhnung bzw. Verschmelzung der Gegensätze - sie, die afrikanische Weiße; er, der amerikanische Schwarze - darstellen. Diese Geschichte berührte mich keineswegs. Mir fehlten Diskussionen, Dialoge, welche die Verliebtheit zunächst subtil verständlich machen etc. Doch die hier aufegzogene Liebesgeschichte passt in den etwas überhöhten Pathos des Films, der in der Szene des kleinen Jungens, dessen Eltern von weißen Polizisten vor seinen Augen erschossen worden sind, gipfelt. Dieser Junge, von dem annehmen muss, dass er für sein Leben traumatisiert sein müsste, umarmt vor Gericht den (zugegebener Maßen äußerst reuigen Polizisten) und vergibt ihm so. Für einen Jungen dieses Alters eine nicht zu erklärende Handlung, die wie ich finde einfach zu viel des Guten ist. Wenn ich also 0-5 Sterne für die folgenden Kategorien geben müsste, sähe meine Bewertung wie folgt aus: Schauspieler: **** Bilder/Kulisse: **** Aussage: ***** Logik/Nachvollziehbarkeit der Handlung: **** Story/Spannung: ** Anspruch: **** Dabei haben Spannung und Story ein besonderes Gewicht, das den Film mindesten, wie ich finde, einen Stern kostet. Berührend und aufklärend 5 von 5 PunktenSehenswert für jede(n) der lernen will über Vergebung und sehenswert für alle, die lernen wollen über Terrorregimes im allgemeinen und Südafrika im speziellen. Auch, wie ein Land seine dunkle Vergangenheit aufarbeitet und Heilung langsam folgt können gerade wir Deutschen hier lernen, ein Prozess, der in unserem Land vor über 60 JAhren gründlich mißlungen ist. Wer nicht nur unterhalten werden will, dem sei der Film ans Herz gelegt, darüberhinaus wieder einmal eine exzellente Juliette Binoche. sehenswert 5 von 5 PunktenIch kenne mich nicht besonders gut mit der südafrikanischen Geschichte aus, aber um historische Abläufe geht es in dem Film auch nicht. Es wird von der Arbeit der Versöhnungskommission an Hand der zwei Hauptdarsteller berichtet, beides Journalisten. Thematisiert wird die Frage, ob Versönung und Vergebung angesichts des vom Menschen verursachten Leiden möglich ist. Da ich schon einmal eine Reportage über die "richtige" Kommission gesehen habe, finde ich, dass der Film das Thema angemessen behandelt. Fazit: sehr bewegend, stimmt nachdenklich, gute Hauptdarsteller Ein Film der unter die Haut geht!!! 5 von 5 PunktenDieser Film lässt mich, seitdem ich ihn das erste mal gesehen habe, nicht mehr los. Jeder der sich für Südafrika interessiert sollte sich diesen Film ansehen. "In my country" basiert auf dem Buch "Country of my skull" der südafrikanischen Journalistin Antjie Krog. Worum geht es? Der farbige Journalist Langston Whitfield reist 1995 nach Südafrika, um als Korrespondent für die Washington Post über die Arbeit der "Truth and Reconciliation Commission" zu berichten. Bei den Anhörungen, die im ganzen Land stattfinden, sieht und hört er unfassbares.Doch leider muss er feststellen das es viele leute in Amerika gar nicht zu interessieren scheint wie Südafrika versucht mit den Schrecknissen der Vergangenheit fertig zu werden. Auch Anna Malan ist als Journalistin bei den Anhörungen dabei, sie berichtet für einen Südafrikanischen Sender.Sie ist eine Afrikaanerin, eine Burin.Sie trägt schwer an der Schuld die ihre Landsleute auf sich geladen haben, und sie befindet sich oftmals am rande des Zusammenbruchs ob der Zeugenaussagen die sie hört.Ich finde, sie repräsentiert das neue Südafrika, das Versöhnung will, und keine vertuschung der Greueltaten. Diese beiden Personen treffen also aufeinander,und sie sind alles andere als grün miteinander. Anna wirft Langston vor das er nur schwarz und weiß sieht, und nicht differenzieren kann. Wie der Film weitergeht möchte ich hier nicht verraten, nur soviel: er ist einer der berührendsten Filme die ich seit langem gesehen habe, und ich habe es nicht bereut mir die dvd gekauft zu haben!Besonders Gut haben mir die beiden Hauptdarsteller Samuel L. Jackson und Juliette Binoche gefallen, mit wirklich herausragenden schauspielerischen Leistungen! Schade, das der Film in Deutschland so untergegangen ist... Also: ANSEHEN! |
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Zardoz [UK Import]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
Aus der Amazon.de-RedaktionZardoz ist ein ungewöhnlicher Film. Sean Connery spielt Zed, einen Exterminator, dessen Aufgabe es ist, Brutals, die Überlebenden einer globalen Katastrophe zu eliminieren. Seine Befehle erhält er von Zardoz, einem steinernen Gott. Eines Tages wird Zed ins Land der Ewigen geführt, einer matriarchalisch geführten Gemeinde, deren Bewohner die Unsterblichkeit besitzen. Sie selbst bezeichnen sich als Überwesen, für normale, sterbliche Menschen wie Zed empfinden sie kaum mehr als Abscheu. Doch Zed besitzt eine Fähigkeit, um die ihn die Unsterblichen beneiden: Er ist in der Lage, tatsächliche Gefühle zu empfinden. Zed wird, ohne dies zu wollen, zum Messias einiger vom ewigen Leben Enttäuschter unter den Unsterblichen. Und eines Tages entdeckt er das Geheimnis, das sich hinter seinem Gott Zardoz verbirgt. An den Kinokassen ein Flop, hat Zardoz im Laufe der Zeit eine starke Fangemeinde an sich binden können. Und so ist aus dem Flop von einst inzwischen ein Kultfilm geworden. Vor allem Zuschauer, die es anspruchvoller mögen und Filme wie Phase IV bevorzugen, wissen Zardoz zu schätzen. Für die Kamera des wundervoll fotografierten Films, der unweit von Boormans irischer Heimat in den Wicklow Mountains gedreht wurde, zeichnet Geoffrey Unsworth (2001) verantwortlich, das Produktionsdesign stammt von Boormans langjährigem Assistenten Anthony Pratt. --Paul Gaita Amazon.de DVD-BewertungDie Widescreen-DVD beinhaltet einen sehr ausführlichen Kommentar von John Boorman. Er äußert sich nicht nur zu den technischen Aspekten seiner Arbeit am Film, er erzählt dem Zuschauer auch wie es gewesen ist, mit Connery zu arbeiten, der gerade erst seine Rolle als James Bond endgültig aufgegeben hatte und sich nun auf der Suche nach neuen Aufgaben befand. --Paul Gaita 5 Kundenrezensionen:strange 4 von 5 PunktenZardoz wird zwar als Science-Fiction-Film gehandelt, aber ein fliegender Steinkopf wirkt doch ein bisschen skurril. Danach wird es aber durchaus nachvollziebar. Die Handlung, die auf der einen Seite die Ausgeschlossenen (die Brutals und ihre Jäger) und auf der anderen Seite die Unsterblichen (die Eternals) behandelt, ist ergreifend. Mir gefällt besonders die zwischenmenschliche Entwicklung der Protagonisten. Sehr passend dazu als Untermalung der 2. Teil der 7ten Symphonie von Beethoven. Nachdem ich den Film zweimal im Fernsehen gesehen habe, habe ich mir jetzt die DVD zugelegt. Einen Extra-Stern für Sean Connerys Kostüm 5 von 5 PunktenAtmosphärisch erinnert der Film an "Der Omega Mann", "Barbarella", "West World" und andere zivilisationskritische Science-Fiction-Streifen aus den Siebzigern, nur ist er ein wenig, sagen wir mal: kunstvoller. Genau das ist es, was ihn so einzigartig macht. Schon der Anfang mutet bizarr an: Ein riesiger Steinkopf schwebt, als wärs ein abgehobener archaischer Tempel, durch Wolken und Himmel, dazu erklingt eine verfremdete Beethoven-Symphonie. Der Kopf dient einem gewissen Zardoz als Transportmittel zwischen den Welten. Genauer gesagt handelt es sich nur um eine Welt - nämlich um unsere. Doch in ferner Zukunft ist die Menschheit räumlich streng getrennt zwischen einer dumpfen, primitiven Mehrheit und einer kleinen elitären Schicht der Schönen, Klugen und Gebildeten, und der Austausch zwischen ihnen wird streng kontrolliert. Sean Connery gehört zu den Primitiven - seine entblößte behaarte Brust, eine archaische Neigung zur Aggressivität und die permanente Bereitschaft zum Balzen erinnern in jeder Szene daran. Es gelingt ihm eines Tages, mit Hilfe eines Tricks in den monströsen Steinkopf einzudringen und zu der kultivierten und androgyn anmutenden Welt des Establishments zu gelangen. Dort, in Vortex, ist man gleichermaßen fasziniert und abgestoßen von ihm. Sein Auftauchen konftrontiert die Bewohner der bislang abgeschotteten Idylle mit der verdrängten Wahrheit, dass der Lebensstil in sicherer Abgeschiedenheit mit dem Verrat an ihren Mitmenschen bezahlt wird. Sehr sehenswert! Allein schon wegen dem Kostüm von Sean Connery ... Rassenwahn und Alterswahn: Die Psychose der Hightechclass 5 von 5 PunktenSir Sean Connery in meiner Meinung nach besten Film seines Lebens: Voller Saft und Kraft haut er als archáische Naturgewalt einer dekadenten Hightechgesellschaft die Beine weg und setzt der intellektuellen Inzucht mit seiner Manneskraft ein Ende: In einer fernen Zukunft hat sich die Welt getrennt in denen, die sie durch Wissenschaft beherrschen (leben in einer abgeschlossenen Enklave) und denen,die dieser Upperclass in Unwissenheit dienen sollen. Scheinbare Götter (Exwissenschaftler, die den Tod überwunden haben) sind sie, die ihre Experimente mit den "Untermenschen" treiben, bis hin zu "Erbmassenverändeungen". Das sich aus diesen Experimenten der "Befreier" (Sonderspezie von Sklaventreiber und Gefolgsmann) entwickelt, um letztlich nicht nur die Unterklasse, sondern auch die in Verfalllserscheinungen dahinsiechende Oberschicht zu befreien, ist ein scheinbar ungewollter aber nötiger "Zufall". Der Züchter ist ein rénitenter Utopist in den eigenen Reihen, der mit seinen Experimenten das Problem der Dekadenz und psychischen Morbidität heimlich in der "Außenwelt" lösen will und dabei selber Opfer seiner Schöpfung wird! Sein Produkt "ZED" ist der geborene markige unmanipulierbare Macho, der nichts weiter kennt, als instinktiv seine Mischung "intelligenter Urgewalt" zu leben. Schließlich entpuppt er sich in seiner Vorgehensweise nicht als Primitiver, sondern als "Neuer Mensch"! Boorman ahnte wahrscheinlich nicht, wie nahe er mit seiner Fiktion an heutige Möglichkeiten heranreicht. Der Film ist ein ganz großer Wurf der Filmgeschichte, ein Meisterwerk, mit fast seherischen Qualitäten! Ein Film, der mit seiner eigenwilligen Erzählweise (meandernde Schnitttechnik) in keine Kategorie so recht passen will und zu seiner Zeit in einem atemberaubenden Tempo Tabus brach und dennoch ein Kassenflop war: Das notwendige Recht alt zu werden und sterben zu können, als Erneuerungsprozeß der Natur zu sehen, war damals irgendwie "unbegreiflich"! ...die letzten Sequenzen des Films sind einfach nur noch majestaetisch herrlich! Und natürlich für den damaligen Zeitgeschmack zu "naturidentisch"! Das Witzige, Hintergründige an dem Film ist seine Anspielung an "Der Zauberer von Oz": Magie als Ausdruck unserer "Machtbesessenheit", die in den Naturwissenschaften ihren Endausdruck findet: Alle Alchemie ist letztlich Chemie! Und damit Versuchung der Hybris. Eigenartig und faszinierend 4 von 5 PunktenDas Stärkste an dem Film ist der Anfang: der Riesenkopf, der vom Himmel schwebt und den Männern, die sich vor ihm niederwerfen, bestätigt: "Ihr seid die Erwählten" und "Töten ist gut" (und dann eine Ladung Gewehre auskotzt) - da mußte ich gleich an den Terrorismus unserer Tage denken, aber auch daran, daß man hier sieht: ein Science-Fiction-Film kann auch mit wenigen, aber gut eingesetzten Spezialeffekten auskommen. Es ist ein britischer Film, das heißt, er ist anspruchsvoller, erotischer und makabrer als das, was man aus den USA gewöhnt ist, und er steckt voller Anspielungen auf die englische Literatur. Die Handlung wirkt etwas zerfasert, vor allem in der zweiten Hälfte; man hat den Eindruck, daß der Film - dem Geist der Zeit entsprechend - im Kollektiv entstanden ist und man am Anfang des Drehs auch noch nicht genau wußte, wie er enden würde. Vielleicht hat man auch zu viele Einfälle eingebaut. Aber trotzdem lohnt es sich, den Film auf DVD zu haben und ihn mehrmals anzuschauen. Es ist kein Fim über die Zukunft; er hält der Gegenwart einen Spiegel vor, und nicht nur einen. Das gilt, wie das oben genannte Beispiel des Terrorismus zeigt, auch heute noch, mehr als dreißig Jahre nachdem er entstanden ist. Eigenwilliges Meisterwerk 5 von 5 PunktenMit Zardoz liegt ein Film vor, der am Ende zwar mehr Fragen als Antworten hinterlässt, aber dennoch überzeugen kann. Die Geschichte wird langsam eingefädelt und zugegebenermaßen geht am Schluss alles ein wenig zu schnell über den Bildschirm; doch es sind neben dem hervorragen Connery auch die Nebenbesetzungen, die den Film nicht ins Unverständliche abdriften lassen. Insgesamt betrachtet ein nachdenklicher, eigenwilliger Film mit einem Connery in Höchstform. |
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Excalibur
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungExcalibur erzählt vom Aufstieg des jungen König Arthur zum König der Briten, den Heldentaten der Ritter der Tafelrunde auf der Suche nach dem heiligen Gral, von den Betrügereien auf Schloß Camelot und von den Hexenkünsten des Zauberers Merlin. Klirrende Schwerter, blutige Schlachten, schimmernde Rüstungen, dunkle Verliese und bezaubernde Burgfräulein zeigen eine Zeit, in der Ehre, Treue, Mut und Heldentum noch hohe Ideale waren. Aus der Amazon.de-RedaktionDie Legende von König Artus und seinen Rittern der Tafelrunde ist unter John Boormans Händen ein düsteres, einnehmendes Märchen geworden. Meisterhaft handhabt die imposante Verfilmung die Erzählung um das mystische Schwert Excalibur, den Zauberer Merlin und die Krönung des jungen Artus zum König von England. Artus zieht das berühmte Schwert aus einem Felsen und ist somit zum Herrscher prädestiniert. Visuell ist der Film atemberaubend inszeniert. Dies gilt für die ruhigen Momente ebenso wie für die bombastischen, ohne jeden Kompromiss in Szene gesetzten Schlachtszenen. Der im Jahre 1981 entstandene Film ist auch in seinen Nebenrollen hervorragend besetzt. So sind unter anderem Liam Neeson (Schindlers Liste), Gabriel Byrne (End of Days) und Patrick Stewart (Star Trek: Das nächste Jahrhundert) mit von der Partie in dieser kühnen und werkgetreuen Verfilmung der Legende um das Schwert Excalibur. --Robert Lane 5 Kundenrezensionen:Als Artus-Verfilmung schwach 2 von 5 PunktenDen Film hatte ich seinerzeit im Kino gesehen. Damals hatte ich den Eindruck man müsse den Film alle 20 Minuten stoppen um von der Leinwand das Blut abzuwaschen. Es handelt sich um ein typisches 80er-Jahre-Produkt mit den damals typischen Manierismen. Optisch teilweise wirklich sehenswert. Was mich heute - nachdem ich den Film auf der schwachen DVD erneut gesehen hatte - immernoch nervt ist der vorgeschobene Anspruch um Wahrhaftigkeit dem Sujet gegenüber. Die Geschichte spielt im 5. Jahrhundert. Davon ist so gut wie nichts zu sehen. Einige Darsteller sind zurechtgeschminkt als stammen sie aus einem Homosexuellenbordell aus New Orleans von 1985. Am Schlimmsten die Rüstungen. Diese Blechverkleidungen - in dieser Form - waren noch garnicht erfunden (und so nie für den Kampf gedacht). Da laufen Kerle über die Leinwand in Paraderüstungen aus dem 16. Jahrhundert - mehr als 1000 Jahre nach dem Handlungsdatum - und so weiter. Pausenlos. Einen ernstgemeinten Film über den 30-jährigen Krieg in dem mit Leopardpanzern gekämpft wird und mit Kalaschinkows geschossen wird steht uns sicher auch noch bevor. excalibur 5 von 5 Punktendie von amazon vermittelte dvd ist von sehr guter qualität. das problem liegt eher beim film selbst. obwohl es die einzige getreue verfilmung der klassichen arthus-sage aus dem 15.jh. ist, wie sie uns thomas mallory (1469) überliefert hat, ist der film wegen der veralteten schnitt- und aufnahmetechnik für einen heutigen "filmeExcalibur-freak" kaum mehr verdaulich. wegen der geschichte muss man diese verfilmung halt gesehen haben, auch wenn man sie nicht wirklich lieben kann. Beste Verfilmung der Artussage ... 5 von 5 Punkten... und einer meiner Lieblingsfilme. Ja, es ist eine Sage, daher will ich mich hier nicht in Fachsimpelei ob der historischen Korrektheit verlieren. Zumal es immer noch sehr umstritten ist, ob es denn je einen historischen Artus gegeben hat und wer das denn gewesen sein mag. Und wenn, dann war das wohl nicht DER Artus, sondern die Vorlage zur Erschaffung dieser Sagengestalt, deren Geschichte über Jahrhunderte immer wieder verändert worden ist. Die Artussage ist ein Märchen, und mit dementsprechender Interpretationsfreiheit ist der Film auch angegangen worden. Vieles wirkt sehr gekünstelt und überladen, die Rüstungen sind vielleicht etwas zu dick aufgetragen, manche Kulissen wirken recht künstlich (z.B. die Sonnenuntergangsszene am Ende) und es gibt auch reichlich Pathosschwere ... und genau dieser eigene und eigenwillige Stil ist es, was ich an Excalibur so mag. Denn vor allem für die Umsetzung eines Sagenstoffes passt das m.E. hervorragend. Der Film hat eine gewisse Behäbigkeit, dass er mir eher wie ein Zwischending aus Film und altmodischem Theaterstück vorkommt und gibt der Geschichte eben jene Stimmung, die für mich den Reiz dieses Streifens ausmacht. Die alten Sagen sind halt eine andere Art der Erzählung, als man es von moderneren Stoffen gewohnt ist, denn alles wirkt so holzschnitthaft stilisiert. Und zu solch einer opernartigen Atmosphäre passt auch die Musik (Carl Orff, Wagner) absolut perfekt - ebenso wie zu den Bedeutungsschweren Motiven des Films (z.B. der drohende Untergang von Camelot oder das Ende des Zeitalters der Zauberer). Auch gut gefallen hat mir der schauspielerische Sprung des Artusdarstellers vom naiven Knappen zum würdevollen König. Wenn man also alles Historische außen vor lässt (das ist ja auch kein Dokumentarfilm) dann bleibt übrig, worüber man nicht streiten kann: Der Geschmack. Und meinen hat Excalibur getroffen. Düsteres originalgetreues Artus-Epos! 3 von 5 Punkten* Nach dem Anschauen der TV-Filme "Merlin" und "Die Nebel von Avalon" wollte ich mir auch unbedingt den Klassiker "Excalibur" anschaffen. Den hatte ich zwar schon mal als Teenager im Fernsehen angeschaut, konnte mich aber nicht mehr so richtig daran erinnern. "Excalibur" ist zwar inhaltlich originalgetreuer als die beiden oben genannten Verfilmungen - welche das Epos aus anderen Blickwinkeln betrachten - jedoch auch ziemlich gradlinig und kompromisslos. Es fehlt mir irgendwie der besondere Flair, welchen die zwei anderen Filme besaßen. Die Charaktere sind leider ziemlich flach. Zum Beispiel Artus` Schwester Morgaine Le Fey, die einfach nichts außer böse ist ... eine typische Kinderschreck-Hexe, die grausam irre lachen kann ( bloss daß sie jung und stylish ist ) ! Und Merlin bleibt ein undurchsichtiger Typ, der sich von Anfang an so müde verhält, als wäre er am liebsten schon längst in Rente gegangen! >_< Nun könnte man auch sagen, daß die anderen Filme diese beiden Charaktere besser durchleuchtet haben, weil die Geschichte aus deren Sicht erzählt wurde. Jedoch ist der Hauptcharakter Artus in "Excalibur" keinesfalls tiefgründig zu nennen. Man bekommt keinen Einblick in dessen Innerstes. Da liefert diesbezüglich schon Lancelot ( symbolischer Kampf gegen "sich selbst" ) mehr. Ebenso auch Parzival ( gewisse "Erleuchtung" durch den Gral ). Auch wenn selbst das nicht grade viel ist. Was bleibt, ist eine extrem düstere Erzählung der Artus-Sage ... und ganz gewiss nicht geeignet ab 12 Jahren ( siehe deutliche Gewalt- und Sexszenen )! Und was mir nun jetzt aufgefallen ist, ist die Diskrepanz im Verhalten von König Artus! Einerseits ist er der extrem religiöse, tief gläubige Christ ... doch andererseits "beschäftigt" er auch einen Zauberer, welcher sich - laut eigener Aussage - der "schwarzen Kunst" verschrieben hat. Wie passt das zusammen? Nun, dieser Fehler liegt eigentlich schon in der mittelalterlichen Vorlage, die den Helden Artus - meiner Meinung nach - viel zu sehr auf christlich getrimmt hat. Da finde ich die Erklärung in "Die Nebel von Avalon" logischer, daß Artus sich nämlich langsam vom alten keltischen Glauben lossagt und dem neuen christlichen Glauben zuwendet. Da der Film bereits 1981 entstanden ist, sind auch die Tricks natürlich alles andere als überzeugend. Aber immerhin charmant in Szene gesetzt. Und so mysthisch gemacht ( z.B. der "Atem des Drachen" ), auch wenn diese Mystik dabei wohl eher durch Worte, denn durch Bilder rüberkommt. FAZIT: Wer ein Fantasy-Fan ist und einfach mal die klassische Artus-Sage anschauen möchte, ist mit diesem Film gut beraten. Wer es jedoch origineller mag, sollte lieber zu anderen Versionen greifen ( z.B. Die Nebel von Avalon oder Merlin ). Das beste vom Besten 5 von 5 PunktenWenn 140 Minuten vergehen wie ein bewegender, mitunter schwerer Traum, dann ist es Regisseur Boorman gelungen, den Betrachter tief in das kollektive Unterbewußte, das Reich der Archetypen hinab zu führen. Was gilt dort historische Genauigkeit angesichts der Wahrheit universeller Themen wie Schuld und Sühne, Wahrheit und Gerechtigkeit, Begehren und dem Mut für das einzustehen, was man als richtig erachtet? Wer mit seinen eigenen Gefühlen hadert, kann Excalibur eigentlich nur hassen. Und dann ausgerechnet auf Wagner zurück zu greifen,als hätte es nie eine Leni Riefenstahl, nie die Parteiaufmärsche in Nürnberg gegeben. Eben! Bilden wir uns doch für die 140 Minuten einfach ein, es wäre so und lassen diese großen Bilder für sich sprechen. Dass Boorman hier sowohl den literarischen Vorlagen des Mittelalters (Le mort d'Arthur) wie der Neuzeit (König auf Camelot) gerecht wurde, selbst für die Monty Pythons noch Antworten parat hatte, und auch mit überraschenden Effekten (Lanzelots Schwertwunde) aufwartete, ist für mich in diesem Genre unerreicht. |
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Point BlankDVD von Süddeutsche Zeitung GmbHPreis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 9,74 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
ProduktbeschreibungPOINT BLANK 4 Kundenrezensionen:Ein Vorgänger zu Mel Gibson's Payday 3 von 5 Punktenein alter Film, zugegeben, vielleicht bin ich auch zu verwöhnt vom heutige High-Tech-Kino, aber was die Darsteller betrifft, wirken die Charaktere etwas sehr hölzern. Lee Marvin mit permanentem Poker-Face und dem markant-männlich in die Ferne gerichteten Blick, die Mitglieder der Organisation mit ihren schablonenartigen Handlungs- und Sprachmustern - die Charaktere wirken auf mich nicht wirklich lebendig. Es ist nicht immer so, dass die ältere Fassung schlechter als das Remake ist (Solaris von Tarkowskij fällt mir hier spontan ein, die Fassung mit George Clooney ist schwach), aber hier ist das Remake (Payday) aus meiner Sicht eindeutig lebendiger. Film Noir par excellenz 5 von 5 PunktenJede Bewegung, jede Phrase, jedes Detail stimmt. Minimalismus der Höchstleistungen gebiert. Über das Stilmittel der Reduktion entsteht ein klassischer Film Noir mit äußerst komprimierter und dichter Atrmossphäre. Allein Lee Marvins "No Limits of Control" in Bewegung und Gebärde bieten einen außerordentlichen Sehgenuss. Die Figuren bieten in der Tat dem Publikum in ihren Verhaltenszügen keine Identifikationsmöglichkeiten. Gleichsam wird das Aufkommen persönlicher Nähe zu den Protagonisten in keiner Form möglich. Ein ehrlicher Film, ohne Gefühlsdusel, ein klassischer Film Noir par exellence und ein Film der definitiv Spuren im Bewußtsein des Betrachters hinterlässt. Hier stimmt alles! 5 von 5 PunktenEine großartige Fassung des Films: Das richtige Originalfilmformat 1:2.35 in ausgezeichneter Bildqualität, englische und deutsche Filmfassung und sauberer Ton. Über den Film möchte ich nur so viel sagen, dass er Hochspannung mit sehr guten Darstellerleistungen (Lee Marvin und Angie Dickinson waren selten so gut) mit einer ausgefeilter Rückblendentechnik und innovativem Filmschnitt verbindet. Ein echter Klassiker eben. Frage aber trotzdem in Richtung SZ-Cinemathek? Warum ist diese Qualität nicht bei jedem Film möglich und es gibt solche enttäuschenden Veröffentlichungen wie z.B. "Die Millionen eines Gehetzten". Schließlich soll dies ja eine Filmreihe für Cineasten bzw. Fans anspuchsvoller Filme sein. Für diesen Film aber gibt es ohne Abstriche die Höchstwertung. Düsterer Thriller mit der Glückszahl 85 5 von 5 PunktenDie Süddeutsche Zeitungs-Cinemathek startet in die zweite Runde (Filme 51-100) und wartet dabei unter anderem mit zwei internationalen DVD-Premieren auf, die nun endlich auch im deutschsprachigen Raum als DVD veröffentlicht werden. Dabei hat die Redaktion ganze Arbeit geleistet, denn sie offenbart in ihrer Auswahl einige cineastische Leckerbissen. Ausgabe Nr.85 bildet hierbei einen der Höhepunkte dieser Fortsetzungsreihe. Dem totgeglaubten Walker (Lee Marvin) gelingt die vorzeitige Flucht von der scheinbar unüberwindlichen Gefängnisinsel Alcatraz. Der alternde Gangster hat nur noch ein Ziel vor Augen: Seinen Ex-Partner Reese(John Vernon)zu finden, der ihn um den Anteil an einem gemeinsamen Raubzug betrogen hat. Doch Walker geht es nicht allein um die 93.000$ aus der Beute. Sein Komplize Reese, der ihn verriet, hatte seinen Partner nicht nur um seinen Anteil betrogen. Walker schwört allen Beteiligten blutige Rache... John Boormanns (Excalibur) Thriller aus dem Jahre 1967(mit einem Budget von 3.000.000$ und einer Drehdauer von knapp fünf Monaten) besticht durch einen geradlinigen und kompromisslosen Handlungsstrang. Allein die Jagd bzw.der Rachefeldzug Walkers wird verfolgt. Die Charaktere aller Figuren sind äußerst kühl und bedrückend pessimistisch gezeichnet. Da wären Altstar Lee Marvin (bekannt aus ?the dirty dozen?) als Vollstrecker, Vernon als sein verräterischer Komplize, die untreue Ehefrau Sharon Acker und deren Schwester Angie Dickinson, die Walkers wichtigste Anlaufstelle nach seinem Ausbruch darstellt. Boormans Figuren bieten dem Publikum in ihren Verhaltenszügen kaum Identifikationsmöglichkeiten. Auch das Aufkommen persönlicher Nähe zu den Protagonisten wird vom Regisseur nicht ermöglicht. Diese Elemente tragen damit zur konsequent pessimistischen Grundhaltung des Films bei. Meisterhaft und mit eisiger Kälte inszenierter Thriller, der aufgrund seiner düsteren Atmosphäre und seines dichten Plots mehr als zu überzeugen weiß. Überdurchschnittlich gute Schauspielerleistungen und ein Regisseur, der sein Handwerk gekonnt versteht, runden diesen Film zu einem spannenden Thriller ab. - volle Punktzahl - Der Redaktion der SZ-Cinemathek ist es zu verdanken, dass "Point Blank" nun zu einem recht günstigen Preis auf DVD zu erwerben ist. Danke! |
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The Emerald Forest [UK Import]
DVD von Optimum Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:ATEMBERAUBEND!!! 5 von 5 Punkten"Der amerikanische Ingenieur Bill baut einen Staudamm im brasilianischen Regenwald. Die Indianer der Gegend entführen seinen kleinen Sohn & ziehen ihn groß. Nach 10 Jahren treffen sich Vater & Sohn wieder. Der Junge möchte im Urwald bleiben..." Schwierige Wertung 3 von 5 PunktenZum Film: Smaragdwald ist ein Film der einem nicht mehr loslässt. Beeindruckende Bilder, etwas Spiritualität und ein ökologischer Hintergrund. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der von einem friedlichen Amanzonasvolk wegen seiner hübschen grünen Augen vor der toten (unserer bebauten) Welt gerettet wird. Dort wächst er die nächsten 10 Jahre auf, während sein Vater ihn immer noch sucht und schließlich auch findet... Dies alles vor dem Hintergrund des Raubbaues am Regenwald. Zur DVD: Die Disk ist wirklich nicht gelungen. Die originale Widescreen-Version wurde beschnitten. Dies macht sich deutlich an den notwendigen Untertiteln. Hier fehlen öfters vorne und hinten Buchstaben. Die Bildqualität ist lediglich auf gutem VHS-Niveau. Dies ist aber auch wegen des Alters des Films (17 Jahre) nicht verwunderlich. Das Original-Video schneidet auf jeden Fall schlechter ab. Der Sound ist ebenfalls mit dem der Cassettenversion vergleichbar. Als Extras gibt es Filmografien der Schauspieler. Dieser sind jedoch nicht lesbar. Gewählt wurde hier eine rote Schrift vor neongrünem Hintergrund. Außerdem ein Kurzfilm und der englische Trailer. Fazit: Wer den Film kennt und noch nicht auf VHS besitzt sollte zugreifen und wie ich hoffen, dass noch eine bessere Version nachkommt. Wer den Film nicht kennt sollte keine Ansprüche an das technische der DVD stellen sondern den Film auf sich wirken lassen. Dann wird auch er Euch nicht mehr loslassen! Pfui, neeee, das war nix. 1 von 5 Punktenso einen langweiligen film habe ich wirklich noch selten gesehen. dieser film ist wie ein märchen aufgemacht und zeigt die indianer wie man sie sehen will: wild! dass die indianer nur mit einer liane bekleidet herumlaufen ist ja noch ok, aber dass "wilde volk" fast nur "grunzenderweise" durch den urwald läuft um besonders wild zu erscheinen erscheint mir doch ziemlich seltsam.... der film ist perfekt für leute mit einem ökofimmel, die vom "guten wilden", der hauptfigur, träumen, aber der film ist bestimmt nichts für leute mit einem bisschen realitätssinn. ausserdem ist die dvd rein technisch einfach miserabel. also: überlegt es euch 10mal ob ihr euch so einen film zulegen wollt. Toller Film mit schöner Story, leider schlechte DVD Qualität 3 von 5 PunktenNormalerweise erwartet man von einem digitalen Medium klare, brilliante Bilder. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die RC2 Version des Film ist recht verschwommen und liegt nur knapp über VHS Niveau. Im direkten Vergleich ist die RC1 Version (von MGM Entertainment) deutlich schärfer, allerdings auch etwas dunkler. Auf beiden DVDs enthalten ist der original (englische) Kinotrailer. Schauspieler Infos gibts nur bei der RC2 Version, allerdings ist die rote Schrift auf grünem Hintergrund kaum lesbar:(( Den Bonusfilm 'José, der Retter des Regenwalds', findet man nur auf der RC2 Version. Ich empfehle allen, die original US Version zu kaufen (Region Code 1, diese ist mit 114min ausserdem geringfügig länger als die RC2 mit 110min). Achja, 5.1 Ton gibts leider weder in der englischen, noch der deutschen Ausgabe. Deshalb leider nur 3 Sterne: Inhalt super, Qualität mangelhaft. Großartiger Film, sch**ß DVD 3 von 5 PunktenIch habe mir den Film trotz fehlendem englischen Ton zugelegt, weil ich den Film liebe, aber die DVD ist wirklich unverschämt. Ton nicht allzu dolle, Bild ist nicht nur in einer Qualität die an einen VHS-Transfer erinnert, es wird auch noch das Original Panavision Format 2,35:1 auf 16:9 (oder 1,85:1) beschnitten. Für Leute die den Film noch gar nicht gesehen haben vielleicht noch eine Gelegenheit, dies nachzuholen, aber für Liebhaber eine Frechheit. |
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